Jubilarehrung mit MdB Rainer Arnold

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Die alljährliche Jubilarehrung des SPD-Kreisverbandes Reutlingen ist sicherlich so einiges: traditionell, feierlich und auch immer wieder unterhaltsam. Aber Eines trifft ganz besonders zu. Diese Veranstaltung wirkt verbindend. Egal ob beim Vorstandsmitglied, prominenten Teilnehmer, Neumitglied, jungen oder alten Hasen. So auch bei der diesjährigen Jubilarehrung: Der Kreisverband ehrte am 6. November 2016 durch die Vorsitzende Ronja Nothofer und Ihre Stellvertreter Rebecca Hummel und Klaus Käppeler im Neuhausener Bindhof insgesamt elf Parteijubilare, darunter auch Tülây und Nils Schmid (10 und 25 Jahre).

Fünf Neumitglieder konnten vor Ort begrüßt werden. „Dass wir heute diese Jubilare für so viele Jahrzehnte Parteimitgliedschaft ehren können, zeigt: Die Antworten auf Fragen können sich verändern, aber die Grundwerte und Überzeugungen bleiben die gleichen.“,  eröffnete Nothofer zuvor erstmalig die jährlich wiederkehrende Veranstaltung.

Unterstützt wurde der Kreisverband von Rainer Arnold, dem verteidigungspolitschen Sprecher der Bundestagsfraktion und Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Nürtingen. Er freue sich, mal einen anderen, ganz besonderen Auftrag für eine Rede bekommen zu haben. Arnold erläuterte in seiner Festrede den Kern des sozialdemokratischen Zusammenhalts, die Werte der demokratischen Systems und weshalb diese mehr als je zuvor in Gefahr sind. Er plädierte dafür der „Macht der Stimmungen“ nicht nachzugeben, sondern mehr denn je zuvor die demokratischen Werte und Strukturen wie die Diskussionskultur, Transparenz, Mündigkeit der Bürger und das Grundgesetz zu stärken: „Unser Grundgesetz ist das Beste, was Deutschland passieren konnte und die SPD ist ein wichtiger Teil dieser Geschichte“. Auch das Verbindende und die parteipolitische Gemeinschaft spielte bei Arnolds Rede eine entscheidende Rolle, womit er auch die Jubilare direkt ansprach und auf Parteigründer Ferdinand Lassalle anspielte: „Wenn du etwas verändern willst, alleine kannst du es nicht.“

Inhaltlich als auch künstlerisch abgerundet wurde die Veranstaltung von Khaldoun Dakouri, der auf seiner „Ney“ - einer arabischen Längsflöte – für die musikalische Umrahmung sorgte. Seit einem Jahr und zwei Monaten lebt der Syrer in Metzingen-Neuhausen. Geflüchtet ist er aus Damaskus, wo er ein bekannter und erfolgreicher Musiker war. Sinnbildlich stand im Rahmen der Jubilarehrung Dakouris Auftritt dafür, wie kulturelle Bereicherung verstanden und in einer offenen, demokratischen Gesellschaft umgesetzt werden kann.

 

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