Ferienprogramm SPD-OV Wannweil 2010

Einblick in die Geschichte der Reutlinger Mühlen - Fahrradausflug mit dem SPD-Ortsverein -


Herr Wegst erklärt seine Mühle

Dass es mal 21 Mühlen in Reutlingen gab, das wußten die Teilnehmer an der Veranstaltung des SPD-Ortsvereins im Rahmen des Wannweiler Ferienprogramms nicht.Unter der kundigen Leitung von Sigrun Franz-Nadelstumpf und Werner Rasp ging es auf Fahrrädern Richtung Reutlingen zu der einzigen auch heute noch aktiven Sägemühle. Sie wurde nach dem großen Stadtbrand 1726 am Echazufer gleich neben dem damaligem Zimmerplatz gebaut, was damals für den Wiederaufbau der Stadt von enormer Bedeutung war. So erfuhren es die Besucher von Kurt Wegst, der heute dafür sorgt, dass die Arbeit der vom Echazwasser angetriebenen Sägemühle noch erlebt werden kann.

In lebendiger Schilderung führte Herr Wegst durch die Geschichte „seiner“ Mühle und vieles erfuhren die sehr interessierten Zuhörer auch über die geschichtliche Bedeutung der anderen Mühlen für Versorgung der Bevölkerung und für die Entwicklung Reutlingens.
Sehr anschauliche Kommentare und interessante Zusatzinformationen gab Artur Ferdinand, ein profunder Kenner der Geschichte der Reutlinger Mühlen.
Nach diesem Einblick in die Geschichte warteten alle gespannt auf die Sägevorführung.

 


Die Eingeweide der Mühle

Zunächst sehen wir, wie das Wasserrad in Gang gesetzt wird, das bei gutem Wasserstand 27 PS leistet, bei weniger Wasser mit Elektrizität kombiniert. Das Sägegatter wird nun angetrieben und bald erleben wir, wie aus einem Baumstamm dicke Bretter gesägt werden.
Nicht versäumt wurde der Abstieg zur unterirdischen „Transmission“ mit Originalteilen aus der Entstehungszeit der Sägemühle.

 


Ein gutes Vesper gehört dazu

Nach soviel Informationen war es schließlich Zeit für eine Erholungspause mit zünftigem Picknick. Dabei gab es noch Gelegenheit, Herrn Wegst mit weiteren Fragen zu löchern.

 


Theresia Mann übergibt das Mitbringsel

Sehr erfreut zeigte sich Herr Wegst über das Dankeschön für die sehr interessante Führung:
Ein Buch zur Geschichte Wannweils, „Wannweil – ein frühindustrieelles Trachtendorf“.

 


Immer attraktiv: die Pomologie

Bevor es wieder heimwärts ging, gab es für die Kinder auf dem nahegelegenen Spielplatz in der Pomologie noch Gelegenheit sich auszutoben.

 


Startklar zur Heimreise

Treffpunkt dann in Wannweil beim Rathauscafe und ein Eis zum Abschied.